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Vortrag März

In Zusammenarbeit mit der Dürer-Apotheke Gießen veranstalte ich wieder einen Themenabend:

Lassen Sie uns über Ernährung sprechen...

 

Sind Sie gut ins Neue Jahr gekommen? Mit dem ein oder anderen guten Vorsatz? Vielleicht sogar mit dem festen Willen, ein paar Pfunde zu verlieren? Kein anderes Thema beherrscht nach dem Jahreswechsel stärker die Titelblätter der einschlägigen Magazine wie das Thema Diät. LowCarb, LowFat, Paleo, Detox, Atkins, … Das Suchergebnis bei Google zeigt für den Suchbegriff „Diät“ immerhin fast 20 Millionen Ergebnisse. Wie soll sich da der durchschnittliche Abnehm-Willige zurechtfinden? 

 

Im Personal Training stelle ich meinen Klienten, die in Form kommen möchten, die Frage, wie denn die überschüssigen Pfunden auf die Hüften gekommen sind. Frauen mittleren Alters äußern oft die Vermutung, dass die langsam einschleichenden Wechseljahre mit dem Zuviel auf der Waage zu tun haben könnten. Klingt plausibel, denn die geänderte Hormonlage im Körper ist schon für einige Abläufe im Körper verantwortlich. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass sich bei dieser Altersgruppe vieles tut, was auf den ersten Blick nicht hormonell bedingt ist: ab etwa 40 baut sich bei jedem Jahr für Jahr Muskulatur ab. Und gerade die benötigen wir für eine optimale Fettverbrennung. Gleichzeitig nimmt die Stressbelastung zu: der Fulltime-Job, die halbwüchsigen Kinder und die Eltern, die langsam mehr Aufmerksamkeit benötigen als früher, müssen unter einen Hut gebracht werden. Wo bleibt dann noch Zeit, um die Muskeln zu kräftigen? Oft fällt bei einem zu vollen Terminplan der Einkauf aus. Der Kühlschrank ist zwar trotzdem nicht leer, aber was soll jetzt so schnell auf den Tisch? Der Döner-Imbiss ist schließlich nur 5 Autominuten entfernt. Puh! Ist das bei Ihnen auch schon mal vorgekommen? 

 

In der Lebensmittel-Vielfalt, in der wir heute leben, finden wir uns ähnlich wie im Diäten-Dschungel nicht mehr zurecht. Nehmen das, was uns als gesund verkauft wird, trinken Smoothies und süßen mit Stevia. Aber oft reagiert unser kompliziertes Netzwerk Körper eben nicht so, wie wir uns das vorstellen. Die von vielen Fachleuten empfohlene Regel, weniger Kalorien zuzuführen, wie wir verbrauchen, funktioniert nicht ganz so einfach. Das fängt schon dabei an, dass eine Eiweiß-Kalorie eine andere Wirkung auf den Körper hat, als eine Kohlenhydrat-Kalorie. Sprich: ein kleines Steak zeigt in uns eine andere biochemische Reaktion als z. B. ein Dinkelbrötchen. Die Kalorien sind aber etwa identlisch. Und der Döner nach dem stressigen Tag ist trotz Gemüse eben nicht gesund. 

 

So, und jetzt? Gibt es nicht vielleicht doch ein paar Verhaltensregeln, die grundsätzlich zu jedem passen? Klar, hier die Punkte, die auch Sie brauchen können:

 

  1. Pausen zwischen den Mahlzeiten! Können SIE etwa 18 Stunden am Stück arbeiten? Nein? Sehen Sie, Ihre Bauchspeicheldrüse auch nicht!
  2. Wasser! Ohne Farbe oder Geschmack! Als Regel gilt: Trinken Sie nur das, in was sie baden würden (Champagner zählt nicht!) ;-)
  3. Gesunde Fette! Nüsse, Avocado, Fische aus kalten Gewässern, gutes Oliven- und Nussöl (Nein, Fett macht eben nicht fett!)
  4. Eiweiße! Eier von glücklichen Hühnern, Fisch aus nachhaltigem Fang, Fleisch von Weide-Rindern, Hülsenfrüchte, etc.
  5. Viel Gemüse! Frisch, regional, saisonal (Menge nahezu unbegrenzt)
  6. Obst, bei der Menge etwas aufpassen (Fruchtzucker), auch frisch, regional, saisonal
  7. Bewegung! Gezielt, gesund, individuell angepasst (ja, da komme ich als Personal Trainer wieder ins Spiel). Wenn der Stoffwechsel nämlich ordentlich feuert, verzeiht der Körper auch mal eine Sünde.

 

Meine o.g. Impulse haben Ihnen gefallen? Sie haben Fragen? Wollen etwas genauer wissen? Schreiben Sie mir gerne eine Mail. info@personal-trainer-giessen.de

 

Ihre Christiane Barton

 

Photo by Brooke Lark on Unsplash

Guter Schlaf = Guter Tag?

In Zusammenarbeit mit der Dürer-Apotheke Gießen veranstalte ich wieder einen Themenabend:

Lassen Sie uns (wieder) über Ausdauer sprechen!

Im November ging es in meinem monatlich erscheinenden Zeitungsartikel um gesundes und beschwerdefreies Ausdauertraining. Die Bedeutung von Muskelaufbau-Training für Läufer oder die, die es werden wollen und die verschiedenen Gründe, sich für den Ausdauer-Klassiker Laufen zu entscheiden, standen darin im Vordergrund. Einige von Ihnen haben sich in meinen Ausführungen wiedererkannt und Fragen dazu gestellt. Vielen Dank dafür! Einige möchte ich hier beantworten. Jene, die hier nicht abgedruckt werden, habe ich bereits per Mail beantwortet.

 

Warum ist Joggen für mich so unglaublich anstrengend? Krafttraining hingegen macht mir gar nichts aus!

 

Evtl. ist es die mangelnde Gewohnheit. Laufen oder joggen Sie regelmäßiger, wird es sich bald leichter anfühlen. Beim Krafttraining haben Sie zu Beginn wahrscheinlich weniger Gewichtsscheiben aufgelegt und sich dann langsam gesteigert. Laufen Sie doch einfach etwas langsamer oder walken Sie zunächst. Achtung: Lange Trainingseinheiten in zu hoher Intensität lassen den Körper zu viel Stresshormone ausschütten. Auch sind wir nicht jeden Tag gleich belastbar. Mal tragen wir einen Infekt in uns, mal hatten wir einen stressigen Tag. Das derzeit für Sie optimale Tempo kann übrigens ein spezialisierter Trainer an Ihrer Seite ermitteln ;-)

 

Wie erkenne ich, dass meine Laufschuhe noch gut sind? 

 

Nach etwa 800 km verlieren Laufschuhe ihre Dämpfung. Das geht schneller als man denkt! Leider verändert sich das Gummi auch, wenn es ungenutzt im Regal steht. Bevor sich das im Fuß, Knie etc. bemerkbar macht, lässt man den Schuh am besten von einem Fachmann im Laufshop mit videogestützter Analyse kontrollieren. 

 

Sie sprachen davon, sich neben dem Sport mehr im Alltag bewegen zu müssen. Meinen Sie diese 10.000 Schritte? Bringen die denn wirklich was?

 

Ja, die bringen wirklich was! Haben Sie z. B. schon einmal einen übergewichtigen Briefträger gesehen? Dieser läuft nämlich durchschnittlich 15.000 Schritte pro Tag. So viel Alltagsbewegung muss es aber gar nicht sein. 7.000 Schritte sind gut, 10.000 vorbildlich! Natürlich profitiert von dieser sogenannten N.E.A.T. „Non Exercise Activity Thermogenises“, nicht nur die Figur sondern auch unser Herz und Stützapparat. 

 

Ich habe schon einmal gehört, dass Kraftübungen den eigenen Laufstil verbessern können. Welche genau sind das? Jetzt im Winter pausiere ich und könnte man ja mal was drinnen machen.

 

Das kommt zunächst einmal darauf an, welche Muskeln Sie schon „sauber“ einsetzen. Spüren Sie z. B. Ihre Oberschenkel beim Treppensteigen mehr als Ihr Gesäß, ist dieses evtl. schon zum Sitzkissen verkommen. Die „gluteale Amnesie“ lässt sich mit funktionellen Übungen wie Kniebeugen und Ausfallschritten beheben. Auch hier gilt: lassen Sie Ihre Technik doch in 1-2 Einheiten beim Personal Trainer coachen, holen Sie sich Tipps und bitten Sie um einen individuellen Trainingsplan. So sind Sie nach Ihrer Winterpause fürs Lauftraining startklar.

 

Meine allgemein gültigen Quick-Tipps zum Thema Ausdauertraining:

  • (laufspezifisches) Krafttraining durchführen
  • So viel wie möglich im niedrigen Pulsbereich 90 -120 HF bewegen (Wandern, spazieren, Treppen statt Aufzug, usw.)
  • Pro Woche 1-2 x kurze Intervall-Einheiten (< 30 min)
  • Technik-Coaching bei einem erfahrenen Personal Trainer

Ich wünsche Ihnen einen gesunden Start ins neue Jahr!

 

Ihre Christiane Barton

Künftig in unserem Angebot: OMEGAWAVE

Wir freuen uns, künftig das Mess-System Omegawave bei unseren Klienten einsetzen zu dürfen. Damit können wir die biologisch-adaptiven Prozessen verfolgen, die als Antwort auf Stressoren des Alltags eintreten. Wichtig für ein optimales individuelles Training! Tagesaktuell können wir damit entscheiden, ob wir ein intensives Training wählen oder lieber Regenerationsmaßnahmen durchführen.