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Review: Warum Jannik nicht "nur" ein Praktikant war.

Mein Praktikant 2019 war Jannik Singpiel, ein wissensdurstiger, sportlicher und motivierter junger Mann. Hier gibt er dankenswerterweise eine kurze Zusammenfassung, wie er sein Praktikum bei CB Personal Training empfunden hat:

 

"Mein Name ist Jannik Singpiel und ich habe nun ein zweiwöchiges Praktikum bei der selbstständigen Personaltrainerin Christiane Barton absolviert. Ich hatte mich schon sehr lange auf das Praktikum gefreut und gehofft, so viel wie möglich daraus mitzunehmen. Das Praktikum begann mit einem zweitägigen Personaltrainerseminar. Ich hatte erwartet, viele der genannten Themen schon gut zu kennen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass Themen wie z.b. das zentrale Nervensystem sehr komplex und zu Beginn schwer zu verstehen sind. Insgesamt herrschte zwischen den Personaltrainern eine sehr entspannte und lockere Stimmung. Dies hatte ich auch genauso erwartet und hat mich sehr gefreut. Obwohl ich nur ein „Praktikant“ war konnte ich mit vielen Trainern gut reden und mir Tipps holen. Ab der 1. Woche hatte ich die Möglichkeit das Leben und den Alltag eines selbstständigen Personaltrainers kennenzulernen. Insgesamt kann ich sagen, dass der Zeitplan eines Personaltrainers oftmals sehr eng gesteckt ist. Die Klienten, die Christiane coacht unterscheiden sich alle voneinander. Das gibt Christiane viel Abwechslung und Sie kann immer wieder auf neue Erlebnisse von ihren Klienten gespannt sein. Ich konnte in den zwei Wochen sehr gut beobachten, wie sich Christiane auf jeden Klienten anders einstellt und auf seine/ihre Wünsche eingeht und reagiert. Ich hätte am Anfang meines Praktikums nicht gedacht, dass Personaltraining so speziell und angepasst sein kann. Christiane hat mit ihren Klienten ein sehr gutes Verhältnis, welches für eine gute Zusammenarbeit essentiell ist. Des weiteren hat es mich sehr gefreut, dass mir Christiane auch sehr viele Einblicke in das Organisatorische (Trainingspläne erstellen, Termine/Trainings planen) gegeben hat. Ich habe aus diesen zwei Wochen Praktikum viele neue Erkenntnisse, Ideen und Inspiration mitgenommen und hoffe, diese schon sehr zeitnah einsetzen zu können."

 

Jannik war vom 15. - 28.06.2019 Praktikant bei CB Personal Training. Begonnen hatte das Praktikum schon 2 Tage vor dem offiziellen Start, da Jannik an der alle 2 Jahre stattfindenden PERSONAL TRAINER CONFERENCE teilnehmen durfte. Hierbei handelt es sich um DAS Highlight des Personal Trainer Branche im deutschsprachigen Raum. Zwei komplette Tage in Mainz gefüllt mit der Möglichkeit zum Austausch und der Fortbildung. In den darauf folgenden 2 Wochen begleitete Jannik dann zahlreiche Trainings in meinem Trainingsraum in Lich sowie in den Privaträumen meiner Klienten. Die Zeit dazwischen nutzten wir u.a. dazu, die Trainings nachzubereiten oder die Fragen, die sich daraus ergaben, zu erörtern. Jannik war in jeder Situation interessiert, offen, aufgeschlossen und freundlich. So auch die sehr positiven Äußerungen meiner Klienten. Jannik's Review kann man entnehmen, dass er das ein oder andere Learning aus der Zeit mitnehmen konnte. Aber auch für mich war es eine wertvolle Zeit, da mir Jannik durch seinen Blick von außen interessante Impulse liefern konnte. Auch aufgrund seines guten Grundlagenwissens war Jannik nicht "nur" ein Praktikant sondern ein interessierter junger Kollege, der nach entsprechender Ausbildung bestimmt später einmal ein ausgezeichneter Coach sein wird. Ich freue mich darauf, seinen weiteren Werdegang verfolgen zu dürfen. 

 

Brauch ich ein Aufwärmen vor meinem Workout?

Hin und wieder werde ich gefragt, ob man sich vor seinem Workout aufwärmen soll. Grundsätzlich ja, aber auch hier sage ich: immer entsprechend der tagesaktuellen Befindlichkeit, der nachfolgenden Belastung und individuell auf die Sportart angepasst. 

Wenn ich Laufen gehen will, fange ich langsam an: Schnelles Walken, langsames Traben, Joggen und dann in der Geschwindigkeit laufen, die ich an diesem Trainingstag beabsichtige zu laufen. Und auch danach in umgekehrter Reihenfolge als Cool-down. Nicht den Endspurt hinlegen und an der Haustüre eine Vollbremsung. Macht man ja mit dem Auto auch nicht, oder?

Für's Krafttraining gilt ähnliches. Erst mal langsam anfangen. Beim Training mit schweren Gewichten (Langhantel, Kettlebell etc.) ist es die Mobility-Routine (Clip siehe unten) und vor jeder Übung ein Aufwärm-Satz mit leichtem Gewicht. Beim Körpergewichts-Training (Basis-Bewegungsmuster, Corrective Exercises, o. ä.) reicht die Mobility, um dann in allg. korrigierende Übungen, die meine Klienten im Allgemeinen in Form der TOP5 erhalten, zu wechseln. Die Mobility ist dazu da, alle größeren Gelenke einige Male durchzubewegen, um sie mit Gelenksflüssigkeit zu versorgen. Außerdem ist es eine schöne Möglichkeit um den Switch aus dem stressigen Alltag hinzubekommen und dem Körper ein Ankommen in der Trainingsroutine zu signalisieren.  

"Gurke ist Eiweiß!"

„Gurke ist Eiweiß!“ Nein! Natürlich nicht! Habe ich aber schon mal zu hören bekommen. Auch deswegen gibt’s dieses Skript! Was ich auch schon gehört habe (nämlich von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung) ist, pro Tag am besten 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht aufzunehmen. Ist genauso Quatsch, nur die, die es empfehlen, sollten es eigentlich besser wissen. Dazu kommt, dass diese viel zu knapp bemessene Empfehlung genauso für die ganztags sitzende Rentnerin wie für den körperlich arbeitenden Zimmermann gilt. Diese 0,8 g werden leider von den meisten Menschen noch nicht einmal erreicht. Bei den Kohlenhydraten hingegen sind wir oft über der empfohlenen Menge. Schade! Wieso aber ist es wichtig, auf das Eiweiß ein Auge zu haben? Weil wir aus Eiweiß bestehen! Haut, Haare, Fingernägel, Muskeln, Bindegewebe und vieles mehr in und an unserem tollen Körper bestehen aus dem Nährstoff Eiweiß (auch Protein genannt). Sehr wahrscheinlich sind Dir als Leser die Themen MUSKULATUR und BINDEGEWEBE wichtig. Das hier herunterladbarer Skript klärt auf, wo die vielen Aminosäuren (das sind die einzelnen Bausteine der Proteine) überall drin stecken:

Jannik: "Ich will Menschen zu einem gesünderen und glücklicheren Leben verhelfen!"

Auch dieses Jahr lasse ich mir von einem jungen und motivierten Menschen für 14 Tage über die Schulter schauen. Ab Mitte Juni begleitet mich Jannik bei meinen Trainings. Jedes Jahr im Herbst bewerben sich Praktikanten bei mir und einige wenige lade ich zum Gespräch ein, weil ihr WARUM für das Interesse am Beruf des Personal Trainers hauptsächlich finanziell begründet ist. Hier stellt sich ein junger, sportbegeisterter Mann vor, dessen "warum" doch anders ist. Er freut sich, wenn meine Klienten zu gegebener Zeit ihre Zustimmung zu seiner Hospitation ihrer Trainings geben:

 

 "Mein Name ist Jannik Singpiel, ich bin 18 Jahre alt und komme aus der Stadt Linden. Im Moment besuche ich die 12. Klasse der Ricarda-Huch-Schule in Gießen, um mein Fachabitur zu machen. Danach möchte ich ein Freiwilliges soziales Jahr im sportlichen Bereich anschließen. 
Seitdem ich klein bin, begeistere ich mich für Sport. Ich habe über 10 Jahre lang Fußball gespielt und mache nun seit ungefähr 3 Jahren den Sport Fußball Freestyle. Dieser Sport vereint Akrobatik, Ballgefühl und Kondition, da es beim Freestyle darum geht, spektakuläre Tricks mit einem Ball auszuführen. Selbstmotivation ist in diesem Sport sehr gefragt, da man sozusagen sein eigener Trainer und Motivator ist. Fußball Freestyle entwickelt sich im Moment auf der ganzen Welt zur Trendsportart, bei der es immer häufiger anerkannte Wettbewerbe gibt. Bei den deutschen Meisterschaften im Fußball Freestyle bin ich unter die Top 16 gekommen. Ebenfalls habe ich in Prag bei der Weltmeisterschaft (dem sogenannten Superball) teilgenommen.  Auf Instagram (jannik_fs) lade ich regelmäßig Videos und Bilder von mir hoch.
 Generell liebe ich es, andere Menschen zu begeistern und zu motivieren, was ich gut mit meinen Freestyleshows und Workshops umsetzen kann. Neben meiner Leidenschaft Fußball Freestyle interessiere ich mich sehr für Psychologie. Ein Studium in Richtung Sportpsychologie oder Sportmanagement schwebt mir daher nach meinem FSJ vor. Für meinen späteren Berufswunsch kann ich mir sehr gut vorstellen Sport, Psychologie und Motivation miteinander zu verbinden. 
 Ich freue mich auf mein anstehendes Praktikum, da ich glaube, viele wichtige Eindrücke zu erhalten, die mich bei meinem weiteren Berufswunsch weiterbringen. Die Einblicke in die Aufgaben des Personalcoachs geben mir die Möglichkeit, zu sehen, wie ich später mit Menschen zusammenarbeiten kann, Vertrauen herstellen kann, Trainingspläne erstelle und so schlussendlich Menschen zu einem gesünderen und glücklicheren Leben verhelfe."

Neues Analysegerät noch vor der FIBO

Die bisherige mobile Lösung beim Wiegen wird ab Mitte März von dem (ebenfalls mobilen) InBody 270 abgelöst. InBody ist Weltmarktführer der segmentalen Mehrfrequenz-Messung und kann auf die Eingabe der Parameter Alter, Geschlecht oder Körpertyp verzichten. Der Hauptnachteil des bisherigen Messgerätes war nämlich die Genauigkeit bei Kindern, älteren Menschen, Personen mit hohem Übergewicht oder gesundheitlichen Problemen (z. B. Ödemen) und bei Sportlern. Ich bin stolz darauf, dass die meisten meiner Klienten schon viele Jahre mit mir trainieren. Ihre steigende Leistungsfähigkeit (mehr Muskulatur und weniger Körperfett) führte allerdings mit dem alten Messgerät irgendwann zu Abweichungen. Nach dem Wiegen werden künftig die verschiedenen Parameter auf dem Befundbogen erklärt und der Wiegeverlauf nach einigen Messungen für den Athleten des Lebens transparent gemacht. Das sorgt für noch größere Motivation.